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Langzeit-Blutdruck

Bei der Langzeit-Blutdruckmessung erhält der Patient eine Oberarm-Blutdruckmanschette für 24 Stunden. Die Manschette ist über einen Schlauch mit einem kleinen Aufnahmegerät verbunden. Tagsüber werden alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten Blutdruck und Pulsfrequenz registriert.
So entsteht ein Blutdruck-Tagesprofil, das Aufschluss darüber gibt, ob ein erhöhter Blutdruck vorliegt, zu welcher Tageszeit evtl. der Blutdruck hoch oder niedrig ist, ob eine evtl. bestehende Blutdruck-Behandlung geändert werden sollte, und welches Medikament hierfür geeignet erscheint.

Hoher Blutdruck (Hypertonie) ist eine Hauptursache für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall (Apoplex), Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt (Myokardinfarkt), Demenz. Auch die sehr häufige Durchblutungsstörung der Beine (AVK – Arterielle Verschlusskrankheit) wird maßgeblich durch hohen Blutdruck und Rauchen hervorgerufen.

Der Blutdruck wird angegeben als systolischer (oberer) Wert und diastolischer (unterer) Wert.
Systolischer Wert: Pumpphase/ Anstrengungsphase des Herzens
Diastolischer Wert: Erschlaffungsphase / Füllungsphase des Herzens

Normaler Blutdruck ≤ 140/90

Im medizinischen Sprachgebrauch wird der Blutdruck als „RR“ angegeben, nach dem Beschreiber der Messmethode, Scipione Riva-Rocci aus Italien.